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Der Vorstand der ASFINAG:

Franz Lückner ist seit September 2001 technischer Vorstand der ASFINAG. Schwerpunkte seiner Tätigkeit im Konzern: Bau, Betriebliche Erhaltung, Verkehrssicherheit.


Christian Trattner ist seit Februar 2002 Finanzvorstand der ASFINAG. Schwerpunkte seiner Tätigkeit im Konzern: Finanzierung, Mautwesen, Verkehrstelematik.
 

Straßenbau Projekte:

Die ASFINAG Bau Management GmbH plant gemeinsam mit den Bundesländern die Erweiterung für das gesamte österreichische Autobahnen- und Schnellstraßennetz, dass derzeit eine Länge von über 2.000 km aufweist.

Die Projektleiter der S7

Land Burgenland:
Ing. Gruber ist seit Jahresbeginn 2005 ist der Geschäftsführer der ASFINAG Autobahn Service GmbH Süd.
 

Land Steiermark:
Dipl. Reiterer ist für die Steirische Maut und Finanzierung zuständig.
 


Bisherige Projektentwicklung

Die S7 Fürstenfelder Schnellstraße zwischen der A2 Südautobahn (im Bereich des bestehenden Knoten Ilz bzw. des projektierten Knoten Riegersdorf, Steiermark) und dem Grenzübergang Heiligenkreuz (Burgenland) wurde als höchstrangige Straßenverbindung geplant.

Mit der Aufnahme der S7 in den Anhang des Bundesstraßengesetzes im April 2002 wurde die Zuständigkeit für Planung und Betrieb dieser Verbindung an die ASFINAG/ÖSAG (Österreichische – Autobahnen – und Schnellstraßen – Aktiengesellschaft) übertragen und die Planungen für einen 4-streifigen Ausbau der Verbindung in vier Abschnitten in enger Kooperation mit den zuständigen Ämtern der Landesregierungen Steiermark und Burgenland begonnen.

Eine Korridoruntersuchung der Verbindung vom Grenzübergang Heiligenkreuz zur Südautobahn bei Riegersdorf im Zuge der B65 wurde im August 1999 im Rahmen der Voruntersuchungen abgeschlossen. Mitte 2003 wurde die Phase des "Vorprojekts" (Trassenfindung) mit der Ausschreibung und Beauftragung von
Planungsleistungen / Planungsbüros durch die ÖSAG eingeleitet.

Es wurden Arbeitsgruppen in den betroffenen Gemeinden oder Regionen gegründet. Bei diesen Arbeitsgruppen werden Vertreter der Gemeinden nicht nur über den aktuellen Stand der Planungen informiert, sondern können auch mitarbeiten. Doch es hängt nicht alles von den Arbeitsgruppen ab, da hat die Asfinag noch was mitzureden.


Entlastung der Ortskerne vom Verkehr

Das Ziel der Errichtung der S7 Fürstenfelder Schnellstraße ist die Entlastung der Orte entlang der bestehenden Bundesstraße vom Verkehr und damit eine Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung. Gleichzeitig soll durch die Planung der S7 die Beeinträchtigungen in der Region möglichst vermieden werden.

Mit weniger Verkehr in den Ortskernen können derzeit bestehende Beeinträchtigungen (Lärm, Schadstoffe, Verkehrssicherheit) der Bewohner deutlich reduziert werden.

Die Prüfung der Trassen nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz hat bewirkt, dass für die S7 alle notwendigen und möglichen Maßnahmen getroffen wurden, um zusätzliche Belastungen für die Menschen zu vermeiden und zu vermindern.

Solche Maßnahmen sind:

  • Lärmschutzwände,
  • lange Tunnelstrecken,
  • Unterflurtrassen
  • ansprechende landschaftsplanerische Begleitplanung


Gesamtkosten

Die Gesamtkosten für die Errichtung der S7 Fürstenfelder Schnellstraße betragen derzeitigem rund 485 Millionen Euro.
Die durchschnittlichen Kosten pro Kilometer liegen bei rund 17 Millionen Euro und damit im Rahmen anderer Straßenprojekte.


Mautgebühren

Die ASFINAG bekommt ihr Geld durch Mautgebühren herein. Die ASFINAG finanziert ihre Leistung selbst durch zweckgebundene Einnahmen aus der Vignette, der fahrleistungsabhängigen Maut und der Einhebung von Sondermauten. Zuschüsse aus dem Budget gibt es keine. Die Vignette gilt für alle Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen höchst zulässigem Gesamtgewicht, dabei gibt es die Wahl zwischen

  • 10 Tages-Vignette              7,60
  • 2 Monats-Vignette             21,80
  • Jahresvignetten                72,60


Parteien und Politiker – ihre Meinung zur S7

Steirische SPÖ ist dagegen, die Fürstenfelder SPÖ denkt, dass es keine Vorteile für die Wirtschaft bringen wird. Zum Grossteil sind auch die Firmen in der Fürstenfelder Umgebung dagegen, was die anonymen Fragebögen zum Thema S7 ergeben haben. „Karl Knor (SPÖ Verkehrssprecher in FF) behauptet: „Das Großprojekt S7 stehe noch an.

Willibald Stacherl  SPÖ (Landtagsabgeordneter in Bgld.):

Es sollte eine Informationskampagne für die Bevölkerung gestartet werden, um bewusst zu machen, welche Bedeutung eine hochrangige Straße für die Region hat. Sie entlastet die Ortschaften, bringt eine Verkürzung der Fahrzeit für Pendler, sichert den Bezirk als Wirtschaftsstandort und ist ein Vorteil für den Tourismus.
 
 

Franz Glaser ist der Meinung, dass die Straße der Wirtschaft Vorteile bringen wird. Die ÖVP erhoffen sich Vorteile für die Thermenregion.

Helmut Sampt ÖVP (Landtagsabgeordneter):

Meint, dass „es ohne die S7 keinen weiteren wirtschaftlichen Aufschwung in der Region gibt“ und auch, dass die Lebensqualität mit der S7 in den Ortschaften verbessert werde. Als Pendlersprecher für das Burgenland plädiert er für „einen raschen Ausbau“ und appelliert an Landeshauptmann Niesel „das Projekt nicht länger schleifen zu lassen.“ Er erhofft sich Vorteile für die Thermenregion.
 
 

Die Grünen waren schon immer dagegen. Daher fordern Die Grüne den Stopp der S7-Planung. Grüne befürchten, dass die Schnellstraße S7 im Lafnitztal und Feistritztal gegen den Willen der Bevölkerung gebaut wird. Sie fordern Umfahrungen wo notwendig, den Ausbau des Schienenverkehrs, um einen sanften Tourismus und regionaler Entwicklung keine Transitroute. Die Grünen der Steiermark befürchten eine Transitroute und mehr Feinstaubbelastung (ehemalige Klubobfrau der Grünen in der Steiermark Ingrid Lechner Sonneck)

Mag. Christiane Brunner die Grünen (Bezirkssprecherin der Grünen Südburgenland und Sprecherin der Bürgerinitiative Allianz gegen S7):

ist der Meinung, dass die Schnellstraße keine Entlastung bringen und die Belastung verdoppeln würde: „Wir brauchen Lösungen, die keinen Transitverkehr anziehen – das heißt: öffentlichen Verkehr, LKW-Nachtfahrverbote und kleinräumige Umfahrungen.


 


Der geplante Bau der Schnellstraße S7 durch das Lafnitztal beschäftigt auch die FPÖ Burgenland. (Johann Tschürtz) Die Steirische FPÖ Harald Fischl (Fürstenfeld) ist großer Befürworter der S7. Roland Hirner kritisiert die „skandalöse Vorgehensweise in der Planungsphase“ und findet, dass in der geplanten Trassenführung keine Entlastung für die Bevölkerung gegeben sei: „Die S7 wird oft nahe an Ortschaften herangeführt, obwohl es dazu Alternativen wie die Südtrasse gebe.

Johann Tschürtz FPÖ (Landesparteiobmann):

In einem Planungsgutachten sei nur eine Variante untersucht worden, die Südvariante sei eigentlich gar nicht ins Auge gefasst worden, sagte der FPÖ Landesparteiobmann. Er behauptet, „dass es dort teilweise das Natura2000-Gebiet gar nicht gibt und diesbezüglich wird man noch intensiv dieses Gutachten sich ansehen müssen.
 

 

Wer ist für den Bau der S7 und wer ist dagegen?

Die PRO S7 ist die Initiative die für den Bau der Schnellstraße ist, doch sie haben keinen Sprecher oder Vorstand, in dem Sinn sind sie keine Initiative sie sind nur dafür und haben auch keine Veranstaltungen.

Herr Schaberl aus Eltendorf will die Nord-Variante nicht und schlägt die Süd-Variante vor. Er kann nicht verstehen dass die Natur und die Tiere wichtiger sind als die Menschen die unter der Nord-Variante leiden.

Betroffene Gemeinden: Auf das Bild klicken um es größer zu machen

 

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